Gesundheitsministerin Alheit begrüßt Aktivitäten der Kassenärztlichen Vereinigung zur Landarztversorgung

Gesundheitsministerin Kristin Alheit hat heute (11. Juni) in Berlin die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) besucht. In einem Gespräch tauschte sich Alheit mit den Vorständen der KBV Regina Feldmann und Dr. Andreas Köhler unter anderem zum Thema Hausärzteversorgung und medizinische Aus- und Weiterbildung aus.

Alheit betonte dazu: „Die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung gerade in den ländlichen Gebieten kann nur durch gemeinsames Engagement aller verantwortlichen Akteure gelingen. Ich begrüße die vielfältigen Aktivitäten der Kassenärztlichen Vereinigung in Schleswig-Holstein wie beispielsweise die Kampagne Landarztleben sowie die Aktivitäten der KBV für den Hausarztberuf. Gemeinsames Ziel ist die Stärkung der Allgemeinmedizin in der Aus- und Weiterbildung. Den Vorschlag, während des Medizinstudiums einen praktischen Teil in einer Hausarztpraxis einzuführen, halte ich für richtig und sinnvoll. Dieser sollte von den Beteiligten konstruktiv geprüft werden“.

In Schleswig-Holstein gehört das Mitte Mai gestartete „Gemeinsame Landesgremium“ zu den zukünftigen Eckpfeilern im Einsatz für eine gute Gesundheitsversorgung im Land. Darin konnten beteiligte Akteure – darunter die Kassenärztliche Vereinigung aber auch Patientenvertreter sowie Vertreter der medizinischen Pflegeberufe - an einem Tisch vereint werden.

Zur Stärkung des Hausarztberufes gibt es in Schleswig-Holstein das gemeinsame Projekt „Hausärztin/Hausarzt in Schleswig-Holstein“. Ein Teil dieser Kampagne ist der sogenannte Markt der Möglichkeiten, mit dem Medizinstudentinnen und Medizinstudenten direkt über die Chancen des Hausarztberufes informiert werden. Diese regelmäßigen Veranstaltungen finden gemeinsam mit den medizinischen Fakultäten in Kiel und Lübeck statt, zuletzt im April in Kiel.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Christian Kohl
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Veröffentlicht: 

11.06.2013

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